Jun 09
Oftmals steht man im Unternehmen vor der Frage, wie am einfachsten eine Verknüpfung auf dem Desktop erstellt wird. Dafür empfiehlt es sich den Gruppenrichtlinien zu bedienen und die Verknüpfung mittels VBS-Script zu erstellen. Folgendes Script erstellt eine solche Verknüpfung:
Const strProgramtitel="Name der Verknuepfung"
Const strProgram ="c:\pfad\zurdatei"
Dim objShortcut
Dim objShell
Set objShell= WScript.CreateObject("Wscript.Shell")
Set fso = CreateObject("Scripting.FileSystemObject")
strLPfad=objShell.SpecialFolders("AllUsersDesktop")
Set objShortcut=objShell.CreateShortcut(strLPfad & "\" & strProgramtitel & ".lnk")
objShortcut.TargetPath= strProgram
objShortcut.Description= "Programmbeschreibung
objShortcut.IconLocation = "\\pfadzumicon.ico"
objShortcut.WorkingDirectory = "\\pfadwoprogramm\ausgefuehrtwerden\soll"
objShortcut.Save
Einfach als *.vbs Datei speichern und über eine Richtline an die Clients verteilen.
Im Script oben wird die Verknüpfung bei sämtlichen Benutzern (AllUserDesktop) angelegt. Dieser Pfad kann auch in “Desktop”, “AllUsersStartup, usw. abgeändert werden.
Mrz 18
Um eine Domain auf eine andere umzuleiten gibt es drei unterschiedliche Methoden.
Diese lauten wie folgt:
Bei den ersten beiden Methoden muss eine index.html Datei erstellt und auf den Webspace hochgeladen werden.
HTML-MetaRefresh
<html>
<head>
<meta http-equiv="refresh" content="0; URL=http://domainname.de/verzeichnis/">
</head>
<body>
</body>
</html>
Hierbei kann die Zeit in Sekungen bis zur Umleitung noch angepasst werden. Beispielsweise muss nach drei Sekungen ”content=3″ eingerichtet werden.
HTML und Frame
<html>
<head>
<title>Titel</title>
</head>
<frameset cols="100%">
<frame src="http://domainname.de/verzeichnis/" mce_src="http://zieldomain.de/verzeichnis/">
</frameset>
</html>
Bei dieser Methode bleibt die Adressleiste bestehen
und die Seite wird in einem Inlineframe geöffnet.
Hierbei muss im Verzeichnis eine Datei mit dem Namen .htaccess
mit folgendem Inhalt abgelegt werden:
.htaccess und Redirect
Redirect /index.htm http://domainname.de/verzeichnis/
Diese Methode ist die eleganteste und schnellste. Der Benutzer bekommt von dieser Umleitung nichts mit.
Nov 21
Wenn man im Nachhinein den Namen eines VMware-ESX-Servers ändern möchte, muss man dies an drei Stellen des Servers tun.
Als erstes muss man sich mit der Konsole am Server anmelden.
Anschließend muss an folgenen drei Stellen der Name des Hosts abgeändert werden:
Host-Datei
/etc/hosts
Netzwerkeinstellungen
/etc/sysconfig/network
Apache-Konfiguration
/usr/lib/vmware-mui/apache/conf/httpd.conf
Das Ändern lässt sich am einfachsten mit dem VI-Editor bewerkstelligen.
Anschließend den Server neu starten und der Namenswechesl ist vollzogen.
Nov 21
Oftmal ändert man an einem Domain-Controller eine Kleinigkeit, hat jedoch keine Zeit zu warten, bis diese Änderung auf allen DCs gepliziert ist.
Dies kann manchmal bis zu einer halben Stunde dauern.
Eine Methode ist die Replikation mit dem “replmon” zu starten.
Dafür braucht es jedoch einige Klicks.
Die einfachere und schnellere Methode ist die Replikation mittels Batch und dem Befehl “repadmin”.
Dafür empfiehlt es sich eine Textdatei anzulegen, in der alle Domain Controller enthalten sind.
In meinem Beispiel heisst diese Datei dcs.txt.
Dort stehen die Domain-Controller wie folgt drin:
dcs.txt
DomainController1
DomainController2
DomainController3
Anschließend wird eine Batch-Datei angelegt, welche die Namen der DCs aus der Textdatei ausliest.
Diese sieht wie folgt aus:
repadmin.bat
@echo off
for /f "eol=;" %%i in (dcs.txt) do repadmin /syncall %%i dc=testdomain,dc=local /force
pause
Dort muss der Name ”testdomain“ und ”local“ in den Namen ihrer Domain abgeändert werden.
Anschließend können Sie die Batch-Datei starten und die Replikation wird gestartet.
Falls ein Domain-Controller hinzukommt, etc. müssen nur noch Änderungen in der Textdatei vorgenommen werden.
Nov 20
An meinem Rechner stelle ich immer öfters unter Windows Vista fest, dass die Systemzeit nicht auf dem aktuellen Stand ist und teilweise bis zu fünf Minuten falsch angezeigt wird.
Eine Möglichkeit die Synchronisation schneller anzustarten ist es den DWORD-Registry-Wert “SpecialPollInterneval” unter
Hkey_Local_Machine\System\ControlSet001\Services\W32Time\TimeProviders\NtpClient zu verändern.
Dort muss der Wert auf dezimal umgestellt und die Zeit in Sekunden bis zur nächsten Synchronisation eingestellt werden.
Für einmal pro Stunde beispielsweise ”3600″ Sekunden.
Eine andere und komfortablere Methode ist es die Zeit sofort nach dem Systemstart mit dem Zeitserver zu synchronisieren.
Dies geht mit der Hilfe des Befehls ”w32tm /resync“.
Zuvor muss jedoch der Timeserver angegeben werden.
Dies geht Beispielsweise mit “w32tm /config /manualpeerlist:ptbtime1.ptb.de“.
Nach der einmaligen Konfiguration kann man für das Synchronisieren einfach eine Batch-Datei schreiben und diese in den Autostart-Ordner verschieben. Somit wird die Zeit bei jedem Systemstart synchronisiert.
Bei Windows Vista kann dieser Befehl jedoch nur mit Administratorenrechten ausgeführt werden.
Falls ihr als mit einem eingeschränkten Benutzer wie ich arbeitet, empfiehlt es sich den Befehl mit dem Befehl “runas” auszuführen.
Dabei sollte jedoch ein Tool genutzt werden, dass das Benutzerpasswort verschlüsselt, sodass das Passwort in der Batch nicht im Klartext auftaucht.
Ich habe runaspc für diesen Zweck entdeckt, welches für den privaten gebrauch kostenlos ist.
Dort muss das Tool runaspcadmin.exe ausgeführt und wie folgt eingestellt werden.

Anschließen die Einstellungen mit einem Klick auf “Save Cryptfile” speichern.
Nun kann eine Batchdatei mit folgendem Code geschrieben werden:
c:\pfadzumrunaspc\runasspc.exe /cryptfile:”crypt.spc” /quiet
Der Befehl wird dann mit den Benutzerrechten des Administrators im Hintergrund gestartet.
Viel Spaß beim ausprobieren!!!
Nov 19
Wie in einem älteren Artikel “RC1 des Service Packs 1 für Windows Vista ist verfügbar” beschrieben, gibt es nun eine Möglichkeit das Service Pack 3 für Windows XP zu testen.
Dieses Update steht sonst nur registrierten Connect-Benutzern zur Verfügung.
Mit einem kleinen Trick kann man jedoch auch an das Service Pack gelangen, wenn man einen Registry-Key ändert.
Dann kann man sich das Update wie bei anderen Updates auch gewohnt über die Update-Seite von Microsoft herunterladen. Dafür muss nur folgender Batch-Befehl ausgeführt werden:
reg delete HKEY_LOCAL_MACHINE\SOFTWARE\Microsoft\Windows\ CurrentVersion\WindowsUpdate\XPSP3 /f 2> NUL
reg add HKEY_LOCAL_MACHINE\SOFTWARE\Microsoft\Windows\ CurrentVersion\WindowsUpdate\XPSP3 /v RCPreview /t REG_SZ /d 1c667073-b87f-4f52-a479-98c85711d869 /f
Anschließend werden die ”versteckten” Updates über die Updateseite verfügbar und können installiert werden.
Bei diesem Service-Pack handelt sich um eine Beta.
Auf einem Produktivsystem solltet ihr diese Version also nicht installieren bzw. vorher ein Backup erstellen!!!
Nov 07
Mit diesem Script werden sämtliche Einstellungen in der Linux-Firewall gesichert.
Dabei wird ein Backup der Datei erstellt an diese das Datumsformat im Format JJMMTT angehängt.
#! /bin/sh
# Script zum Sichern der iptables
# (c) David Lehmeyer 09.01.07 # Datumsformat
DATUM=`date '+%y%m%d'`# Format der Sicherungdatei iptables.sicJJMMTT
DATEI=iptables.sic${DATUM};
# Temporaere Variable
TEMP=$DATEI
# Statusvariable 1=kopiert 0=nicht kopiert
GESICHERT=0
# Zaehlwert
ZAHL=1
while [ "$GESICHERT" == "0" ]
do
if [ -e $DATEI ];
then
DATEI=$TEMP
DATEI=${DATEI}_${ZAHL}
ZAHL=`expr $ZAHL + 1`
else
cp /etc/sysconfig/iptables /etc/sysconfig/$DATEI
echo Sicherung $DATEI ERFOLGREICH erstellt.
GESICHERT=1
fi
done